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Vorerkundung und Radon-Messungen

Die chemischen Konzentrationen von Uran und Radium im Erdboden hängen deutlich von den geologischen Verhältnissen und Gesteinen/Mineralzusammensetzung ab. Vor allem im Schwarzwald, Hunsrück, Harz, Voralpenland, Fichtelgebirge und im Bayerischen Wald sowie insbesondere im Erzgebirge stellt Radon ein besonders ernstzunehmendes Problem dar. Es handelt sich um Radonvorsorgebiete mit hohen zu erwartenden Radon-Konzentrationen in Gebäuden dort.

Metapher - Haus unter der Lupe

Illustration Schwankungen in der Radon-aktivitätskonzentration

Quelle: www.kemski-bonn.de und fotolia

Der Transport des Radons im Boden ist auch abhängig von der Gaspermeabilität des Bodens. Je höher diese ist, desto mehr Radon kann im Boden transportiert werden und desto mehr Radon kann in Gebäude bei vorhandenen Eintrittspfaden eindringen. Auch aus Radium-haltigen Baumaterialien und Radium-belastetem Wasser kann Radon ein gesundheitliches Problem in Gebäuden werden.

Besprechung der Radon-Sanierungsmassnahmen

Suche nach Radon-Eintrittspfaden

Es gibt eine Reihe von Maßnahmen zur Reduzierung der Radonkonzentration in Gebäuden. Dringlichkeit und Umfang der Maßnahmen hängen vom ermittelten Jahresmittelwert der Radon-Aktivitätskonzentration an Arbeitsplätzen und in Wohnräumen ab. Vor jeder Radon-Sanierung sollten in jedem Fall die Radon-Konzentrationen und die Radon-Eintrittspfade wenn möglich ermittelt werden.

Abgedichteter Radon-Eintrittspfad

Abdichten der Radon-Eintrittspfade

Quelle: binker.eu Ermittlung der Radon-Eintrittspfade

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Dr. Gerhard Binker erklärt ein Messgerät

Radon-Messung

Quelle: binker.eu